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20.11.17 10:52


Unternehmertum

Unternehmen wollen Geld verdienen. Das sei das normalste der Welt liest man sehr häufig um Massenkritik der Kundschaft gegenüber eines Unternehmens oder Großkonzerns im Keim zu ersticken.

Nein, Unternehmen wollen kein Geld verdienen. Zumindest nicht im Rahmen einer Gewinnmaximierung zu Lasten des Kunden und der Produktqualität.

Unternehmen sind die Dienstleister. Man wird zum Unternehmer, weil man eine Vision oder ein Talent hat, welches man der Gesellschaft, dem Menschen, zur Verfügung stellen möchte. Man wird aus Mitmenschlichkeit oder kreativer Ambition Unternehmer, nicht aus Geldgier. Der Kunde ist König ist die Grunsatzphilosophie des Unternehmertums. Geld dient hier in erster Linie als Werkzeug zur Bewerkstelligung und nicht als Belohnung eines Wettkampfes. Geld will nicht verdient werden. Geld muss verdient werden. Allerdings zur Umsetzung der Wünsche der Kunden, nicht zur persönlichen Bereicherung.

Kleinere Unternehmen arbeiten auch noch mit dieser Prämisse. Größere Unternehmen leider nicht mehr. Das bedeutet aber nicht, dass der Kunde dies als gegeben hinnehmen muss. Und er sollte es auch nicht, denn andernfalls macht sich der König selbst zum Hofnarren.


20.11.17 10:50


19.11.17 14:32


Reale Dystopie

Das Lächeln der Freude wurde zum Gelächter des Wahnsinns
Die Tränen der Rührung und Trostes wurden zu Tränen der Verzweiflung und Wut
Die Entfaltung des Ichs, wurde zur Entfaltung der Angst
Die Sicherheit der Gemeinschaft wurde zur Freiheit der Isolation

Die Schönheit der Welt wurde zum Grab der Menschlichkeit
Die Vielfalt des Seins wurde zur Verfremdung der Natürlichkeit
Aus dem Tagtraum wurde ein Alptraum
Und aus Himmelblau und Sonnenschein wurde Himmelgrau und Regenschauer

Die Vergänglicheit verirrt sich in die Zukunft
Der freie Wille fremdbestimmt
Verrennt sich das Leben in den Tod
Und aus dem Freund wurde kein Feind..
Der Freund war nie der Freund.


19.11.17 13:56


19.11.17 01:53


Disharmonie

Der Winter kommt näher
Die Kälte zieht ins Herz hinein
Leer wie der Schein
Schwer wie ein Stein
Vergrautes Sein.

Der Schnee ist nicht mehr weiß
Der Schnee ist trüb
Das Wasser wird nicht mehr zu Eis
Doch ich werd' müd'

Etwas hat sich verändert
Irgendwann, irgendwo, irgendwie
Irgendwas ist gekentert
Energie, Melodie
Harmonie

19.11.17 01:52


14.11.17 10:00


Die Wahrheit ist...

"Ich bin Ihnen überdrüssig, den Menschen. Des Gewirrs ihrer Welten in denen ich mich verfange."

"Ich vergebe Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun."

"Doch es zieht mich davon..."

"Ich will gehen."

"Nach überall und nirgendwo."

"Immer weiter, immer weiter..."


14.11.17 00:21


7.11.17 23:51


Erwacht

Ich mach die Augen zu
Und lass mich fallen
Fallen in das ewige Nichts der Verlorenheit

Deine Hand auf meiner Stirn
Deine Stimme im Ohr
Bringt Ordnung in mein Hirn
Die Ruhe die ich irgedwo verlor

Wir leben in Zeiten der völligen Verirrung
Die Menschen bekämpfen sich in völliger Verwirrung
Und mich zieht es davon...
Voller Enttäuschung... voller Resignation...

Ich bin dankbar dich zu haben
Als Ankerpunkt in diesem Leben
Als Ruhepol in meinem Leben
Als Zufluchtort vor dem Leben

Ich bin erwacht
In einem Traum
...einem Alptraum
aus dem es kein Erwachen gibt.


7.11.17 23:49


5.11.17 13:23


Suizid und Egoismus

Immer wieder liest man davon, dass gesagt wird, ein suizidaler Mensch sei egoistisch. Vereinzelt liest man aber auch davon, dass diejenigen, die einem Egoismus vorwerfen, egoistisch seien.

Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus kann ich diese Diskussion nichtmal ansatzweise nachvollziehen und ich führe es darauf zurück, dass diese Aussagen von Menschen kommen, die einfach nicht wissen wovon sie reden.

Ein Mensch begeht seinen Suizid in der Regel nicht, weil er sterben will sondern weil er leben will. Leben nicht im Sinne von existieren sondern im Sinne von sich lebendig, angenommen und erfüllt zu fühlen. Und etwas oder jemand ihn davon abhält. Meistens mehrere Faktoren.

Wird so ein Szenario zur Wirklichkeit ist jedoch von Seiten der Betroffenen nie von Egoismus die Rede. Nachdem so etwas passiert ist, teilt sich der soziale Kreis in 2 Gruppen auf. In Menschen, die endlich mit dir ernsthaft reden wollen und Menschen, die nie wieder mit dir über irgendetwas reden wollen. Es stellt sich keine Schuldfrage. Die Schuld liegt immer bei allen. Beim suizidalen Menschen als auch bei seinem sozialen Umfeld. Denn bis es soweit kommt, muss eine Problemkomplex solange und so intensiv heranreifen, bis es keinen Anderen weg mehr zu geben scheint. Und die Ursachen dafür liegen in den emotionalen und kommunikativen Unzulänglichkeiten aller Beteiligen. Manchmal ist es tatsächlich so, dass es keinen anderen Weg gibt.

Medikamente sind auch keine Lösung dieser Probleme. Medikamente unterdrücken das generelle Gefühlsleben. Doch so wird auch die Hemmschwelle zum Suizid deutlich herabgesenkt. Medikamente helfen evnetuell dabei, vorübergehend einen etwas klareren Kopf zu behalten. Aber wenn dieses Zeitfenster nicht zur weiteren Stabilisierung und Aussprache genutzt wird, verschlimmert sich der Gesundheitszustand mit der Zeit erheblich und Therapien sollten in erster Linie darauf abzielen, dass man nicht mehr auf Medikamente angewiesen ist um mit sich selbst klar zu kommen.


5.11.17 13:21


3.11.17 19:46


Circle Of Life

when everyday is like a war
you find no strength from your usual source

there’s no peace, there’s no rest
your fortitude is feeling put to the test

just have the strength to know when you’re wrong
and when you’re right to standing right to your ground

to fight it all, to face it all
take it all and embrace it all

'cause everytime it's just the same
the equal thing with another name


3.11.17 19:07


3.11.17 18:20


Gedankenexil

Auch nur ein anderes Wort für Tagebuch.



23.10.17 01:12


3.11.17 18:36


Wissen

Es kann nützlich, doch auch gefährlich sein.

Es kann dir das Gefühl geben, ein sinnloses, leeres Leben zu führen. Man verliert das Gefühl der Faszination gegenüber dem Fremden, gegenüber dem Neuen, wenn du in der Lage bist, die Strukturen und Mechanismen sofort zu erkennen und einzuordnen.

Als würde man zu einer Zaubershow gehen, aber keine Freude daran haben, weil man weiß, wie der Trick funktioniert.

Faszination verleitet uns allzu schnell dazu, verstehen zu wollen ohne zu erkennen, dass wir uns damit das eigene Grab schaufeln.

Aber genau das ist es. Das Leben ist sinnlos. Es ist nur eine Illusion. Der ungnädigen Vergänglichkeit ausgeliefert. Alles nur ein verdammter Zaubertrick.

Die Frage ist nur, ob wir bereit sind uns der Illusion der Realität hinzugeben um uns solange im Kreis zu drehen, bis wir nicht mehr gerade aus schauen können oder gleich den Stecker ziehen wollen.

Willst du es halten, dieses Leben, es umarmen, und darin untergehen? Oder dich der Nacht hingeben um endlich auch das Licht zu sehen?



23.10.17 00:44


3.11.17 18:31


Schwarzes Glück

Sehnsucht zieht's erneut hinfort
An diesen tristen, fremden Ort
Ein Ort der Kälte und der Leere
Auf das er mein Herz beschwere

Und nie mehr wird es fragen
Nimmer mehr ertragen
Nichtmal mehr versäumen
Nur vom Ewigschlafe träumen

Das Begehr nach schwarzem Glück
Hält Vernunft nicht mehr zurück
Nur so gebe ich mir Sinn
Der Verlust ist mein Gewinn

23.10.17 00:44


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